Nützliches

Hier möchte ich auf Zubehör und Kleidung hinweisen, welche für uns besonders gut beim Abhalten und Windelfrei funktionieren.

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Töpfchen

Unser Asia-Töpfchen eignet sich prima fürs Abhalten nachts und unterwegs. Wenn unsere Kleine nachts raschelig ist, schnapp ich sie mir, klemm mir das Töpfchen zwischen die Beine und halte sie noch im Bett darüber ab. Danach schlafen wir beide weiter (oft will sie dann noch gestillt werden und schläft anschließend). Oder unterwegs, wenn mal kein Fleckchen Wiese in der Nähe ist, ist das Töpfchen genau das Richtige! Wir haben es immer nachts am BabyBay und tagsüber in unserem Wickelrucksack.

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Rührschüssel

Wir haben im Wohnzimmer neben einem Schrank eine ausgediente Rührschüssel stehen. Warum? Weil wir bequem sind! Der Weg ins Bad ist einfach länger als bis zum Schrank. Ihr seht: Abhalten ist was für bequeme Menschen… 😉 Kurze Wege sind besser als lange Wege! Ein Taschentuch zum Trockentupfen reicht aus und die Prozedur ist viel geschickter als eine Windel  wechseln zu müssen.

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Kiddylegs

…sind Stulpen für Babybeinchen. Oft musst Du beim Abhalten schnell sein und dafür eignen sich die Kiddylegs perfekt. In Kombination mit Klettwindeln (Stoffwindeln, die Klettverschluss haben) geht Abhalten ruckzuck und die Beinchen Deines Babys bleiben schön warm.

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Klettwindeln

Oft wird der Begriff „windelfrei“ falsch interpretiert. Natürlich benutzen wir Windeln, aber eben nur als BackUp. Stoffwindeln sind die von uns gewählte BackUp-Lösung. Ich glaube allerdings, wenn ich meine Kleine nicht abhalten würde, wären mir Stoffwindeln auf Dauer zu stressig. Sehr praktisch sind die bereits erwähnten Stoffwindeln mit Klettverschluss (Bilder siehe oben), in die man zusätzlich eine saugfähige Einlage legen kann. Hierfür eignet sich jedes Tuch. Wir fanden in der Kinderabteilung bei IKEA Waschlappen, die einmal gefaltet die perfekte Größe haben und sich als Windeleinlage hervorragend eignen. Falls mal ein Unfall passiert, hält diese oftmals so viel ab, dass die Stoffwindel gar nicht erst nass wird. So muss im Fall der Fälle nur die Einlage gewechselt werden.

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Bindewindeln

Bindewindeln, oder auch „italienische Windeln“ genannt, sind ebenfalls Stoffwindeln. Im Unterschied zu den Klettwindeln schließt man sie mit zwei Bändern, die um den Bauch des Babys gebunden werden. Eine feine Sache, da diese Windeln größenunabhängig sind (one size) und demnach „mitwachsen“. Auch trocknen Bindewindeln schneller als Klettwindeln. Jedoch sind sie in der Handhabung ein klein wenig aufwändiger als eine Klettwindel, aber mit etwas Übung hat man den Dreh schnell raus. Auch bei Bindewindeln kann man Einlagen benutzen, um im Fall der Fälle nur die Einlage in die Wäsche geben zu müssen.

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Überhose

Über die Klett- und Bindewindeln kann man als Nässeschutz eine Wollüberhose oder eine PUL-Überhose anziehen. Diese gibt es in verschiedenen Größen, Farben und Ausführungen.

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Schlafsack

Irgendwann stellt sich für Dich vielleicht die Frage „Schlafsack oder Decke.“ Wir haben uns für einen Schlafsack aus Wolle entschieden. Wolle deswegen, weil es das Baby nachts gut temperiert, atmungsaktiv und gleichzeitig noch wasserabweisend ist. Wenn Du Dich auch für einen Schlafsack entscheiden solltest, achte unbedingt darauf, dass er einen Reißverschluss am unteren Ende hat. Beide wachen auf – Reißverschluss auf – Baby abhalten – Reißverschluss zu – beide schlafen weiter!

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„Bärenhose“ (Wollaspa Latzhose)

Die „Bärenhose“ (wie wir sie nennen) ist glaub ich das praktischste Zubehör, was ich bisher zum Thema Abhalten gesehen habe! Zudem ist es für meinen Mann das Lieblings-Kleidungsstück an unserer Tochter. Warum? Eben weil die Hose so praktisch ist! Das Wichtigste vorweg: der Latz lässt sich über zwei Druckknöpfe nach unten bzw. hinten klappen. Es kann also sofort mit dem Abhalten losgehen. Und zuklappen geht genauso schnell – enorm praktisch!

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Das Beste ist einfach, dass man sein Kind noch nicht einmal kurz ablegen muss, um es abzuhalten, ruckzuck ist alles erledigt. Die Hose ist zudem super verarbeitet und am Bund und an den Trägern verstellbar, so dass sie mit dem Nachwuchs eine Zeit lang mitwächst. In den Vorlagenhalter legt man eine dreimal gefaltete Mullwindel (oder ein anderes dünnes Tuch, das Flüssigkeit gut aufnimmt) ein. Auch der Austausch der Einlage ist kinderleicht. Es wird im Latz nur um zwei Schlaufen gezogen und das BackUp ist bereit. Das Material der Wollaspa ist atmungsaktiv und wasserabweisend. Es hält im Winter gut warm und hat uns im Sommer überrascht, da unsere Kleine so gut wie nie ihrer „Bärenhose“ schwitzte. Kurzum: wir können diese Hose sehr empfehlen!

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Splitpants

Sie eignen sich gerade für die Krabbelphase und geben den Babys alle Freiheit, um ungebremst die Welt zu entdecken. Es sind Hosen, die im Schritt offen sind. Beide Hosenbeine überlappen ein wenig, so dass alles gut geschützt bleibt. Wenn das Baby anzeigt, hält man es ab und durch leichtes Spreizen der Beinchen öffnet sich der Schritt der Hose. So kann alles unfallfrei erledigt werden, was zu erledigen ist. Und danach kann es mit Volldampf auf die nächste Entdeckungstour gehen.

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Es gibt noch eine weitere empfehlenswerte Variante der Splitpants, und zwar von Windelfreya. Das besondere an diesen Hosen sind die Gummis im Schritt: sie sorgen dafür, dass die Hosen auch bei Bewegung weitergehend geschlossen bleiben. Dabei sind die Hosen so geschnitten und genäht, dass sie auch wunderbar getragen werden können, wenn das Kind doch eine Windel an hat oder ein normales Unterhöschen (z.B. aus Frottee von dm, ab Größe 62/68 für 1,50 Euro, dies lässt sich zum Abhalten gut runterziehen ohne die Splitpants ausziehen zu müssen). Das hohe Bauchbündchen sorgt dafür, dass Hemdchen und Pullover an Ort und Stelle bleiben und somit die Nieren des Babys nicht auskühlen können. Wer gerne selber näht kann auch das Schnittmuster kaufen.

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Tragesystem und Wickelrucksack

Auch wir haben uns vor der Geburt unserer Kleinen einen Kinderwagen und eine Wickeltasche zugelegt. Und beides erfüllte auch in den ersten Monaten seinen Zweck. Aber schon im Laufe des ersten halben Jahres lernten wir die Vorzüge der Kombination aus Tragesystem mit Wickelrucksack kennen und schätzen. Es passt einfach besser zu Eliminication! Mit einem Tragesystem merken wir durch den direkten Körperkontakt sofort, wenn unser Baby mal muss. Liegt das Baby im Kinderwagen verpassen wir leicht den Augenblick zum Abhalten. Logisch ist dann auch, dass ein Rucksack besser zu einem Tragesystem passt als eine Wickeltasche. Ach übrigens, eine gute Wickelanleitung für ein Tragetuch (Wickel-Kreuz-Technik) findet Ihr hier.

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🙂

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