Inzwischen klappt das mit Eliminication richtig gut… Zumindest nachts… Tagsüber ist unsere Kommunikation in eine neue Phase getreten:

Unsere Kleine erweitert ihren Wortschatz und hat das schöne Wörtchen „nein“ für sich entdeckt. Ich frage sie also „Musst du mal Pipi?“. Antwort: „Nein“, begleitet von einem sehr überzeugten Kopfschütteln. Meistens stimmt das sogar (sie muss manchmal 3 oder sogar 4 Stunden gar nicht pieschern). Aber manchmal sagt sie „nein“, geht zum Spielen ins Wohnzimmer und wenn ich ein paar Minuten später hinzukomme schaut sie mich freudestrahlend an und patscht mit den Händchen in einer frischen, selbstgemachten Pfütze (wenn sie nur eine dünne Stoffhose anhat). Ihr Kommentar dazu lautet „Mama! Da!“ !!! Danke mein liebes Kind, dann kann ich dich jetzt umziehen und die Pfütze aufwischen… (*Augenroll*).

Laut Laurie Boucke (Buch „TopfFit!“, Seite 75) ist „die Benutzung und die Kraft des Wortes „Nein“ kennenzulernen ein weiterer Meilenstein, der eine Zeitlang ablenken kann. Kinder mögen es, mit den Konsequenzen zu experimentieren“. Ich sage meiner Tochter dann was passiert ist, erkläre, dass das eigentlich ins Töpfchen gehört und zeige ihr wo dies steht. Auch geht trotz Dauer-Nein nicht alles daneben. Die Standardsituationen (z.B. nach dem Aufwachen oder wenn wir von draußen rein kommen) funktionieren einwandfrei. Und wenn sie meine Frage nicht beantwortet bedeutet das meist, dass sie mal muss. Wir versuchen nun ihr das Wort „ja“ beizubringen 😉

Bis dahin gilt „wischen, waschen, lächeln“ 🙂

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