Morgens, mittags, abends

Wie läuft eigentlich so ein Tag im Leben eines Windelfrei-Kindes (20 Monate alt)  hinsichtlich der Ausscheidungshäufigkeit ab?

Morgens: Nach dem Aufstehen ist eine Standardsituation. Ob unsere Tochter nun von alleine aufwacht oder ob sie von uns geweckt wird – nach einigen Minuten muss sie mal Pipi. Da sie in der Früh allerdings oft noch recht verschlafen ist, warten wir nicht ab bis sie sich selber meldet (das ging schon ein paar Mal daneben), sondern gehen mit ihr zum Töpfchen und sagen ihr, dass sie jetzt Pipi machen kann. Da kommt dann die erste Ladung, oft auch gleich begleitet vom großen Geschäft. Vormittags macht sie noch relativ häufig. Es kann gut sein, dass sie bereits 10-20 Minuten später wieder pieseln muss.

Mittags: Unsere Tochter hält noch einen ca. 2 stündigen Mittagsschlaf. Wenn sie aufwacht muss sie auch wieder Pipi. Im Laufe des Nachmittags muss sie dann nicht mehr so oft aufs Klo. Manchmal vergehen sogar fast 3 Stunden ohne Toilettengang. Es kommt aber auch darauf an wieviel sie trinkt und isst und wie das Wetter ist (bei Hitze seltener). Es kann auch sein, dass sie 3 Mal im 15 Minuten-Abstand pieschert und dann 2 Stunden gar nicht.

Abends: Gegen Abend besteht die Gefahr, dass ich nachlässig werde und ihre Signale manchmal nicht wahrnehme oder „vergesse“, dass ich ein Windelfrei-Kind habe. Sie muss nicht so häufig, was mich total entspannt und mich dann wundert, wenn das Kind „plötzlich“ quengelt. Das kann zu Pfützen führen :-). Nach dem Abendessen bzw. vor dem Ins-Bett-Gehen besuchen wir nochmal gemeinsam das Klo. Ich setze mich auf die Toilette, sie sich auf ihr Töpfchen davor. Und dann wird im Duett gepinkelt. Meist macht sie nachmittags oder abends nochmal ein großes Geschäft.

Und dann kommt die Nacht, aber das ist ein anderes Thema 🙂

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