Unfallfreie Nächte

Ende April/Anfang Mai hatte ich unsere Tochter nachts abgestillt. Das war einmal…  Anfang Juni begann die Eingewöhnung in der Kita. Die Kleine braucht nun nachts wieder die Brust, um die vielen neuen Eindrücke zu verarbeiten. Von „nicht stillen“ kann keine Rede mehr sein. Je nach Tagesverlauf und ihrer persönlichen Form trinkt sie nachts zwischen zwei und acht Mal (neue Zähne, Schnupfen). Inzwischen stört mich das aber gar nicht mehr, da sie meist erst morgens ab 6 Uhr wieder pieseln möchte. Wenn sie vor dem ins Bett gehen nicht mehr auf dem Klo war muss sie ab und zu noch einmal zwischen 23 und 24 Uhr Pipi, ansonsten hält sie bis morgens durch. Und sie trinkt wirklich, sie nuckelt nicht nur! Unglaublich, wie lange sie nun schon anhalten kann und wie viel in diese kleine Blase passt 🙂

„Auch“

Heute während des Frühstücks sagt unsere Kleine „Pipi“. Wir nehmen sie aus dem Hochstuhl raus und auf ihrem Töpfchen macht sie ihr großes Geschäft.

Nach dem Frühstück sitze ich auf dem Klo. Die Kleine kommt vorbei, schaut kurz und sagt „auch“. Dann läuft sie weiter und kommt kurz darauf mit ihrem gefüllten Töpfchen in den Händen zu mir, sagt „Pipi“ und will es ins Klo ausleeren.

Cool!

Nachts – eine neue Phase

Seit einiger Zeit schläft die Kleine nachts wieder ohne Windel. Mit unterschiedlichem Erfolg.

Dazu muss ich etwas weiter ausholen: ich habe sie nachts abgestillt (nach Dr. Gordon). Das häufige Trinken teilweise alle 45 Minuten bis 2 Stunden hatte nicht nur meinen Schlaf (und meine Verfassung tagsüber) erheblich beeinträchtigt, sondern sich auch negativ auf Babytochters Erholung, ihr Ausscheidungsmuster und ihr Essverhalten tagsüber ausgewirkt. Das bedeutet nun, dass sie noch in den Schlaf gestillt wird, aber eben zwischen 23 Uhr abends und 6 Uhr früh nur Streicheln und Trösten bekommt wenn sie trinken möchte. Wenn sie mal muss wird sie natürlich abgehalten. Also rein theoretisch… D.h. wenn ich es mitbekomme, nicht fehlinterpretiere und sie sich abhalten läßt. Meist muss sie nur noch ein Mal: manchmal ca. eine Stunde nach dem Stillen, ab und zu kurz nach drei oder hin und wieder auch erst um 5 Uhr morgens.

Allerdings war der Weg dahin nicht einfach. Am 17. April verlief ein Teil der Nacht so:

0.49 Uhr: die Kleine wird unruhig, wälzt sich auffällig hin und her. Ich WEISS zu 100%, dass sie Pippi muss, aber sie streckt sich durch und will absolut überhaupt nicht abgehalten werden. Ich lege sie wieder hin, sie fängt an zu weinen. Also noch ein Versuch, gleiches Ergebnis. Dritter Versuch, sie will nicht, ihr Weinen wird zorniger. Plötzlich wird sie im Liegen still, ich schnappe sie sofort… Zu spät! Schlüppi, Wollüberhose und Kiddylegs sind vollgepieselt. Null Komma null Tropfen gehen ins Töpfchen. Die Unterlage kann ich retten, da hat es gereicht mit nem Taschentuch abzutupfen. Ich ziehe meine immer noch schlafende Tochter auf dem Töpfchen sitzend komplett um, inkl. neue Kiddylegs, und sie schläft weiter. Aber sobald ich sie angezogen hinlege beginnt sie wieder zu weinen. Anfassen darf ich sie nicht, sie schlägt meine Hand weg. Sie will „Titti“! …. Kriegt sie aber nicht. Irgendwann schläft sie in meinen Armen auf mir liegend wieder ein.

Naja, in den meisten Nächten klappt es aber 🙂

Soll ich Ihr Kind so lange halten?

Eliminication und windelfrei sind in unserer Gesellschaft noch so unbekannt, dass es auf öffentlichen Toiletten zu interessanten Situationen kommen kann. Was mir immer wieder mal passiert (und noch viel häufiger passierte als mein Baby noch richtig klein war), wenn ich mit meiner Kleinen Richtung Toilette unterwegs bin weil sie (nicht ich) mal muss, werde ich öfters von netten Menschen vor dem Klo gefragt ob sie „so lange mein Kind halten sollen“ oder „darauf aufpassen sollen“. Die Reaktionen auf mein „Nein danke, das Kind muss aufs Klo, nicht ich“ reichen von ungläubigem Kopfschütteln bis zu interessiertem Nachfragen. Die meisten finden es erstaunlich und es gibt sicher auch welche, die glauben, dass ich das einfach nur so sage weil ich mein Kind nicht in fremde Hände abgeben möchte. Sei’s drum, das Kind wächst und bald wird es -auch für andere- normal sein, wenn ich mit ihr hinter der Toilettentüre verschwinde.

Sie sagt „Pipi“

Unsere Kleine ist nun fast 16 Monate alt, läuft munter durch die Gegend, versucht überall drauf zu klettern, findet Schalter jeglicher Art spannend UND sagt seit neuestem „Pipi“!

Aber zu früh gefreut. Noch sagt sie es recht verhalten und in unterschiedlichen Situationen. Wenn sie gepieselt hat und nass ist, während sie pieselt oder (wie erhofft) kurz vor dem Pieseln. Auch sagt sie oft „Pipi“, wenn sie sieht, dass wir (Mama oder Papa) auf der Toilette sind.

All das zeigt uns, dass sie längst genau weiß um was es geht, wo ihre zwei Töpfchen stehen und wo Papa und Mama immer auf Toilette gehen. Ihr Bewusstsein für Ausscheidungen ist deutlich. Sie verknüpft dies mit einem leisen „Pipi“.

Es kam schon häufiger vor, dass sie zum Töpfchen ging und „Pipi“ sagte (oder umgekehrt). Ein paar mal ist sie da auch schon eigenständig drauf gestiegen. Allerdings hatte sie meistens noch ihre Hose an. Vorhin stand sie allerdings 30 cm neben ihrem Töpfchen und hat voller Überzeugung auf den Küchenboden gepieschert…

Naja, das wird schon. Übung macht den Meister!

Und bis dahin einfach weiter wischen, waschen, lächeln 😉

Psychische Schäden?

Meine Hebamme hatte mir von einem Paar erzählt, das von windelfrei gehört hatte und dazu meinte, dass ein Kind davon doch eine sexuelle Neurose davontragen müsse, weil „dem da unten“ so viel Beachtung geschenkt werde… Mein erster Gedanke war: „Ah ja! Jahrelang in Plastik stecken, in den eigenen Ausscheidungen liegen lassen und wenn’s mal frei ist mit Feuchttüchern dran rumrubbeln ist natürlich viiieeeel besser…“ (*Ironie wieder aus*) 😉

Die haben da wohl was nicht ganz richtig verstanden. Es geht bei windelfrei und Eliminication unter anderem um gesundes Körperbewusstsein:

Das Baby erlebt die Ausscheidung von Anfang an als etwas Natürliches. Es behält ein gesundes Körperbewusstsein, kann die Bedürfnisse seines Körpers klar erkennen und ausdrücken, und darauf vertrauen, dass diese auch beachtet, verstanden und erfüllt werden.

Meine Erfahrungen und der Austausch mit vielen Eltern, Erziehern, Hebammen, Coaches und auch Kindern (!) zeigen mir, dass Eliminication zu zufriedeneren, ausgeglicheneren und selbstbewussteren Babys führt und nicht zu seelischen Schäden. Es ist wohl eher der Gebrauch von Windeln, der von Psychologen und Ärzten mit Erscheinungen wie Bettnässen im fortgeschrittenen Kindesalter in Verbindung gebracht wird.

Windelfrei ist keine Sauberkeitserziehung. Es wird nicht das Zurückhalten der Ausscheidungen trainiert, sondern das gezielte Entspannen. Und bei Eliminication geht es nicht um Zwang oder permanente Überwachung, sondern um die Kommunikation zwischen dem Baby und seinen Eltern.

Deswegen verwenden wir ab und zu auch Windeln als Back-Up, weil eben auch mal was daneben geht und daneben gehen darf! 🙂

„Nein“ heißt „nein“ oder „vielleicht“ oder „ja“

Inzwischen klappt das mit Eliminication richtig gut… Zumindest nachts… Tagsüber ist unsere Kommunikation in eine neue Phase getreten:

Unsere Kleine erweitert ihren Wortschatz und hat das schöne Wörtchen „nein“ für sich entdeckt. Ich frage sie also „Musst du mal Pipi?“. Antwort: „Nein“, begleitet von einem sehr überzeugten Kopfschütteln. Meistens stimmt das sogar (sie muss manchmal 3 oder sogar 4 Stunden gar nicht pieschern). Aber manchmal sagt sie „nein“, geht zum Spielen ins Wohnzimmer und wenn ich ein paar Minuten später hinzukomme schaut sie mich freudestrahlend an und patscht mit den Händchen in einer frischen, selbstgemachten Pfütze (wenn sie nur eine dünne Stoffhose anhat). Ihr Kommentar dazu lautet „Mama! Da!“ !!! Danke mein liebes Kind, dann kann ich dich jetzt umziehen und die Pfütze aufwischen… (*Augenroll*).

Laut Laurie Boucke (Buch „TopfFit!“, Seite 75) ist „die Benutzung und die Kraft des Wortes „Nein“ kennenzulernen ein weiterer Meilenstein, der eine Zeitlang ablenken kann. Kinder mögen es, mit den Konsequenzen zu experimentieren“. Ich sage meiner Tochter dann was passiert ist, erkläre, dass das eigentlich ins Töpfchen gehört und zeige ihr wo dies steht. Auch geht trotz Dauer-Nein nicht alles daneben. Die Standardsituationen (z.B. nach dem Aufwachen oder wenn wir von draußen rein kommen) funktionieren einwandfrei. Und wenn sie meine Frage nicht beantwortet bedeutet das meist, dass sie mal muss. Wir versuchen nun ihr das Wort „ja“ beizubringen 😉

Bis dahin gilt „wischen, waschen, lächeln“ 🙂

Flugerfahrungen

Heute möchte ich von meinen Erlebnissen und Erfahrungen mit Eliminication beim Fliegen berichten. Bisher habe ich mit meiner Tochter 10 Flüge absolviert. Meine Kleine war bei den Flügen 5 Monate, 6 Monate, 9 Monate und 10,5 Monate alt. Hier ein paar Bilder und  Erfahrungen, die Euch weiterhelfen können:

  • Mit Baby wird man oft bevorzugt behandelt (First Class, Vielflieger und Eltern mit Kindern dürfen oft zuerst einsteigen).
  • Ihr dürft einen Kinderwagen bis zum Einsteigen an die Flugzeugtüre mitnehmen, aber nach dem ersten Flug habe ich komplett auf den Kinderwagen verzichtet und nur noch das Tragesystem mitgenommen – ist für uns viel einfacher und vor allem bei der Sicherheitskontrolle schneller (der Kinderwagen muss komplett durch den Scanner und entsprechend auseinander genommen und zusammen geklappt werden).
  • Für Start und Landung ist es empfehlenswert sein Baby zu stillen oder anderweitig für Druckausgleich zu sorgen (trinken, Schnulli). Wenn es schläft ist es auch super.
  • Man erhält einen extra Anschnallgurt für’s Baby. Dieser wird am eigenen Anschnallgurt befestigt. Einmal gezeigt, ist es kinderleicht den Gurt selbst anzulegen.
  • Für mich war es am besten wenn ich einen Rucksack dabei hatte, den ich im Fußraum verstauen durfte. So hatte ich für meine Tochter immer alles griffbereit.
  • Je nach Fluggesellschaft erhält man ein kleines Spielzeug für’s Baby, ein Kissen oder auch gar nichts.
  • Abhalten in der Flugzeugtoilette funktioniert, aber die laute Spülung hat meine Tochter erschreckt und sie hat kurz geweint.
  • Die Latzhose eignet sich gut zum Abhalten des Kindes – mit dem Töpfchen zwischen den Beinen und meinem Mann als Sitznachbarn sogar direkt am Sitzplatz. In diesem Fall die Hose einfach hinten öffnen und den Latz nach vorne ziehen. Auf diese Art und Weise hat meine Kleine 3 Mal erfolgreich gepieschert und einmal geschietert, ohne dass dies von Mitreisenden oder den Stewardessen bemerkt wurde. Dies funktioniert allerdings nicht bei Start und Landung. (Beim zweiten Flug ging dabei nämlich im wahrsten Sinne des Wortes etwas in die Hose 🙂 ) Wenn es funktioniert danach eine Serviette oder ein Taschentuch im Töpfchen darüber legen und in der Flugzeugtoilette oder nach der Landung am Flughafen entleeren.
  • Plastikwindeln sind in diesem Fall für uns ein akzeptables Back-Up. Unsere Kleine hat auch damit angezeigt wenn sie musste.

Mal sehen ob wir beim nächsten Flug überhaupt noch ein Töpfchen im Handgepäck oder eine Sicherheitswindel am Kind benötigen 🙂

Ein Jahr Windelfrei – ein Rückblick

Leider komme ich nicht so oft zum Bloggen wie ich es gerne möchte. Aber nach über einem Jahr windelfrei ist es an der Zeit ein kleines Resümee zu ziehen.

Anfangs waren wir schon sehr skeptisch, ob und wie das überhaupt funktionieren kann. Aber ausprobieren kostet ja nichts, daher starteten wir einfach mal mit dem spärlichen Wissen, das wir damals noch hatten.

Wir hatten gerade zu Beginn recht schnelle „Erfolge“: wir erkannten ihr Zeichen (Schnute ziehen), hielten sie mit dem Signallaut ab und sie piescherte. „Super, ist ja einfach!“

Dann kam eine neue Phase: sie zeigte an, wir hielten sie ab… nix… Na gut, dann wieder in die Windel – dachten wir uns. Kaum wurde die Windel hochgeklappt pieselte sie los. Das brachte meinen Mann nach einer „es klappt total gut-Woche“ zu dem Ausspruch „Die verarscht mich doch! Sie kann’s doch eigentlich!“. Ne, ist nur ein Baby, so „fies“ sind die nicht. Wir lernten daraus, dass sie diesmal einfach nur früher angezeigt hatte und wir viel mehr Zeit zum Auspacken gehabt und sie vielleicht einfach nur etwas länger hätten abhalten müssen. Oder sie hatte einfach nur Lust im Liegen zu pieschern… 😉

Die Zeichen änderten sich, die Häufigkeit und die Zeiten auch. Das passierte oftmals genau dann, wenn wir gerade dachten „so, das isses jetzt, wir haben es raus“. Ein Baby ist nun mal keine Maschine und entwickelt sich schnell weiter. Manchmal kamen wir (gefühlt) mit dem Waschen nicht hinterher, manchmal brauchten wir nur eine Windel/Backup in 24 Stunden.

Hier mal eine Auflistung der Signale unserer Tochter im Laufe des ersten Jahres, vom still da liegenden Säugling bis zum laufenden Kleinkind:

    • Schnute ziehen
    • nach links oben schauen
    • verträumter Blick
    • unruhig werden
    • mit den Beinchen strampeln
    • ruhiger atmen (da war’s dann meist schon zu spät)
    • quengelig werden
    • blinzeln 🙂 (=Phase des Nicht-Erkennens ihres Zeichens)
    • Kopf hin und her drehen
    • spontaner Stimmungswechsel
    • Warnpups
    • vom Arm runter oder aus der Trage raus wollen
    • angekrabbelt kommen
    • am Hosenbein zupfen
    • Richtung Bad krabbeln, später Richtung Bad laufen
    • Spielzeug fallen lassen und auf einen zu kommen
    • ins Bad rein gehen
    • Handzeichen „Toilette“

Manche dieser Anzeichen waren (oder sind es noch) sehr zuverlässig, andere nicht. Und einige dieser Zeichen werden auch im Buch „TopfFit“ von Laurie Boucke genannt, welches wir sehr empfehlen können.

Nachts haben wir uns leider erst recht spät getraut die Stoffwindel einfach mal wegzulassen. Bis heute gibt es gute und schlechte Nächte: gute wenn wir ihre Signale mitbekommen und sie rechtzeitig abhalten, schlechte wenn wir (oder sie) die Signale verschlafen. Die guten Nächte überwiegen, schlechte Nächte werden immer seltener.

Wir sind begeistert, wie gut das Körperbewusstsein unserer Tochter ist und wie sicher und gut sie sich ohne Windel bewegt. Sie widerlegt täglich die Behauptung von Kinderärzten, dass Kinder ihre Schließmuskeln nicht kontrollieren können, bevor sie 2 Jahre oder älter sind. Wundcreme haben wir nie gebraucht, Feuchttücher nur unterwegs zum Hände abwischen.

Rückblickend gesehen waren wir anfangs teilweise zu ehrgeizig. Anstatt zu entspannen und sie eventuell häufiger in die Windeln machen zu lassen, versuchten wir neue Signale sofort zu erkennen und hielten sie manchmal sehr, sehr oft ab. Vor allem passierte uns dies, wenn wir unterwegs waren oder bei Freunden und Familie zu Besuch. Wir wollten einfach zeigen, dass windelfrei funktioniert (daheim hat es ja so gut geklappt). Wenn wir also „unter Beobachtung standen“ erweckten wir dadurch nach außen manchmal den Eindruck, dass Eliminication total aufwändig, kompliziert und unentspannt sei…

Heute ist das anders. Wir haben eine Menge dazugelernt und das Abhalten unserer Tochter gehört ganz natürlich mit zu unserem Alltag.

Eliminication war und ist für uns eine tolle Erfahrung. Wir würden es wieder machen!

Nachts mit Stoffi

Wir hatten eine lange, gute Zeit ohne Windeln nachts. Dann bekam die Kleine einen furchtbaren Schnupfen, der nicht nur ihre Nasenatmung komplett still legte, sondern auch ihr nächtliches Anzeigeverhalten wenn sie musste. Sie war schlecht drauf (verständlich bei so einer Schnoddernase) und wollte sehr häufig trinken (was bei Erkältungen ja sehr gut ist). Da sie zwar oft, aber wenig trank und eben generell unruhig war, konnte ich irgendwann nicht mehr unterscheiden was sie wollte. Nach mehrfachem, auch vielfach erfolglosem Abhalten hatte ich (und sie auch) keine Lust mehr und war einfach nur noch müde. So ging dann auch wieder viel in die Hose… Nächtliches Umziehen nervte auch… (uns beide). Also war erst mal ne Pause angesagt. Stoffwindel an und gesund werden war angesagt.

Inzwischen ist der Schnupfen schon eine Weile überstanden, aber ich trau mich nicht mehr ran ans „weglassen“ der Sicherheitswindel. In den letzten Wochen habe ich nämlich meistens ihr erstes Nacht-Pieschern zu spät oder gar nicht mitbekommen. Sie wacht dafür nämlich nicht mehr richtig auf, sondern dreht sich manchmal einfach nur um. Da sie das auch macht, wenn sie nicht muss ist das leider kein eindeutiges Zeichen. Naja, dafür gibts schließlich Windeln. Schlafen ist wichtiger. Und das ist sicher auch wieder nur eine Phase und irgendwann werde ich die Stoffwindel erneut gegen eine einfache Stoffunterhose austauschen.