Gift in Wegwerfwindeln

Dass Wegwerfwindeln nicht unbedingt ökologisch sind, war mir im Grunde ja schon länger klar. Dazu hatte ich auch schon mal einen Artikel gepostet, den ihr hier findet. Im Januar gab es nun wieder eine aktuelle Untersuchung. In diesem neuen Artikel geht es um eine Studie auf dem französischen Markt. Viele Produkte gibt es bei uns nicht, einen großen Namen aber doch: Pampers! (Man dementiert natürlich.)

Inwiefern einen diese Untersuchung in der Wahl der Windel beeinflusst bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Auf jeden Fall wollte ich euch diese Information nicht vorenthalten. Happy windelfrei!

Windelfrei und Gebärdensprache

Babys kommunizieren von Anfang an – über Körpersprache, Mimik, Gestik und Laute. Je älter sie werden, desto mehr erweitern sie ihr Repertoire. Ab ca. 8 Monaten sind sie in der Lage Zeichensprache zu benutzen, wenn man diese regelmäßig im Zusammenleben mit seinem Baby anwendet. Ich habe mit meiner kleinen Tochter einen Babygebärdenkurs besucht als sie 8 Monate alt war. Wir trafen uns mit der Kursleiterin und den anderen Babys ein Mal pro Woche für sechs Termine, in denen wir insgesamt ca. 60 Gebärden lernten. Unter den Gebärden waren ein paar Tiere (Hund, Hase, Katze, Vogel), aber auch Gebärden für Alltagssituationen wie essen, trinken oder schlafen, heiß, kalt oder müde. Auf Anfrage zeigte uns die Kursleiterin auch die Zeichen für Toilette, Pipi, großes Geschäft und Windel.

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Hat Zeichensprache einen Einfluss auf die Sprachentwicklung?

Viele Eltern glauben, dass Zeichensprache mit Kindern deren Sprachentwicklung hemmt. Windelfrei und Gebärdensprache weiterlesen

Watt? Würmer?

Es gibt Muttermilchstuhl, der gelblich-braun und flüssig ist oder auch mal leicht grünlich und schaumig (oft wenn das Zahnen beginnt). Und es gibt welchen, der aussieht wie Wattwürmer. Hier mal ein Foto von Wattwürmern:

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Von der Form her sah der Muttermilchstuhl unserer kleinen Tochter Anfang Oktober ein paar Mal so aus. Bisher kannten wir das so gar nicht. Im Vergleich zu ihrer großen Schwester gibt es in Bezug auf das große Geschäft auch weitere Unterschiede. Unsere ältere Tochter entleerte sich täglich 1-5 Mal und jedes Mal auch recht schnell, die kleine ist momentan bei alle 1-4 Tage einmal. Und tut sich dabei recht schwer. Wir stehen schon gut und gerne 5-10 Minuten mit ihr in der Abhalteposition, bis alles raus ist. Und bereits Tage vorher kündigt sich die nächste Ladung durch Pupsen an, das heftiger wird, je näher der Ausscheidungstermin rückt. Naja, jedes Kind ist eben anders 🙂

Im schwedischen Möbelhaus

Heute habe ich für Euch den Beitrag einer Freundin, der motiviert auch an ungewohnten Orten sein Baby abzuhalten:

„Gestern beim Möbel-Schweden: Baby signalisiert, dass es mal aufs Töpfchen muss, Mama holt es aus dem Tuch, öffnet die LAWAH (LAtzWindelfreiAbhalteHose) und setzt das Baby in der Küchenabteilung aufs Töpfchen. Da es das große Geschäft war gab es auch Geräusche und danach nur erstaunte Blicke und Im schwedischen Möbelhaus weiterlesen

Ein würdevoller und natürlicher Umgang

Kein Erwachsener würde freiwillig in seinen Exkrementen sitzen. Unseren Babys aber wird genau das tagtäglich millionenfach zugemutet. Und genau diesen „Unterschied“ in der Verhaltensweise vieler Eltern verstehe ich nicht – oder besser gesagt nicht mehr. Ich möchte mich nämlich an dieser Stelle gar nicht davon ausnehmen, selbst das Bedürfnis nach Sauberkeit bei mir und meiner Tochter unterschiedlich gewichtet zu haben. So war ich doch am Anfang meiner ersten Schwangerschaft davon überzeugt, meinem Baby Plastikwindeln anzuziehen! Warum? Weil es jeder so macht und weil die Werbung uns genau das als „richtigen Weg“ jeden Tag vorspielt.

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Windelfrei mit mobil werdendem Baby

Baby Nummer 2 wird von Tag zu Tag mobiler. Sie ist nun bereits 10 Monate alt und hangelt sich seitlich laufend an Regalen und niedrigen Tischen entlang. Im Alter von fünfeinhalb Monaten begann sie mit dem Krabbeln und ab diesem Zeitpunkt wurde windelfrei für uns Eltern anspruchsvoller. Warum? Weil ihre bisherigen Zeichen verschwanden bzw. sich veränderten. Ein Zappeln war nun oft ein Krabbelstart. Die Motivation, sich irgendwohin zu bewegen ließ keinen Platz für „ich muss mal“-Anzeigen. Aber deswegen aufhören? Nein, warum denn auch. Es bedeutet allerdings für uns Eltern eine Umstellung. Standardsituationen wie z.B. nach dem Aufwachen nutzen und nach Timing und Gefühl gehen hilft uns hier. Außerdem offen bleiben für neue Zeichen. Und entspannt bleiben! Wenn mal etwas daneben geht ist das eben so. Laufen lernt sie ja auch nicht an einem Tag.IMG_6710