Wir haben uns organisiert…

Schon Wochen vor der Geburt hat mein Mann eine tiptop Wickelauflage über unsere Waschmaschine im Bad montiert. Zusammen mit einer maßgeschneiderten, mit weißem Kunstleder bezogenen, Schaumstoffauflage ein super Platz, um unseren kleinen Sonnenschein zu wickeln.

Wie Ihr ja schon wisst, entschieden wir uns schnell für Stoffwindeln. Wir starteten mit italienischen Bindewindeln, die – mit etwas Übung – kinderleicht zum Anlegen sind. In die Windel kann man noch eine saugfähige Einlage legen und eventuell darauf noch ein Vlies (sieht aus wie ein Blatt Küchenpapier). Der Vorteil dieser Bindewindeln ist, dass sie „größen-los“ sind, also mitwachsen. Anfangs klappt man noch den oberen Rand ziemlich weit um, später kann man darauf verzichten. Dazu fördern sie sehr gut die Anhock-Spreiz-Haltung von Babys.

Etwas später haben wir uns noch ein paar Exemplare besorgt, die mit Klettverschluss links und rechts verschlossen und geöffnet werden können. Das System ist das gleiche wie bei den Plastikwindeln, nur landen unsere nicht etwa im Müll und stinken vor sich hin, sondern werden entweder kurz per Hand ausgewaschen oder landen in der Wäsche.

Da wir windelfrei praktizieren landet so gut wie NIE das große Geschäft in der Windel. Bedenken richtig volle Stoffwindeln in die Wäsche geben zu müssen braucht man eher nicht zu haben. Es ist eine sehr saubere Angelegenheit. Stoffwindeln sind mittlerweile eher BackUp als ein Auffangbiotop um den Po unserer Tochter.

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